Personalakten wiederverwenden

Was ist eine Personalakte im Langdock-Kontext?

In Kapitel 1 haben wir das Konzept der Personalakte eingeführt: ein strukturiertes Konfigurationsdokument, das die Rolle, das Fachwissen, die Tonalität und die Grenzen eines KI-Assistenten beschreibt. Die Personalakte ist die Grundlage für den System-Prompt – sie hält fest, wer der Assistent ist und wie er arbeitet.

Eine Personalakte folgt einer einheitlichen Struktur:

AbschnittInhalt
Name & RolleWer ist der Assistent? Welche Position nimmt er ein?
FachgebietWelche Themen beherrscht er? Welche Quellen kennt er?
KernaufgabenWas tut er konkret? Welche Anfragen bearbeitet er?
TonalitätWie kommuniziert er? Welchen Stil hat er?
GrenzenWas liegt außerhalb seines Bereichs?
Verhalten bei UnsicherheitWas tut er, wenn er etwas nicht weiß?
Trigger-BeispieleTypische Einstiegssätze, die den Assistenten aktivieren

Personalakten aus Kapitel 1 für neue Assistenten nutzen

Andreas – unser Assistent für die Angebotsvorbereitung – wurde in Kapitel 1 mit einer vollständigen Personalakte konfiguriert. Diese Personalakte ist ein gutes Ausgangsdokument für alle weiteren Assistenten: Struktur und Format können direkt übernommen werden, nur der Inhalt wird angepasst.

Vorgehen:

  1. Personalakte von Andreas als Vorlage öffnen (Download-Material: Personalakte_Andreas_Vorlage.docx)
  2. Name, Rolle, Fachgebiet und Kernaufgaben auf den neuen Assistenten anpassen
  3. Tonalität und Grenzen spezifisch für die neue Rolle formulieren
  4. System-Prompt aus der Personalakte ableiten und in Langdock eintragen

Dieses Vorgehen spart Zeit und sorgt dafür, dass alle Assistenten im Team eine einheitliche Konfigurationsqualität haben – leicht zu pflegen, leicht zu übergeben.


Tipp: Einheitliche Struktur für alle Personalakten im Team

Wenn mehrere Personen im Team Assistenten anlegen, entsteht schnell ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Konfigurationen. Eine einheitliche Personalakten-Vorlage verhindert das. Empfehlung:

  • Alle Personalakten in einem gemeinsamen Ordner ablegen (z. B. Google Drive / SharePoint)
  • Versionierung: Datum und Versionsnummer in der Datei
  • Review-Zyklus: Personalakten mindestens einmal pro Quartal prüfen – haben sich Aufgaben oder Tools geändert?